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Dank den Bergbahnen
(Transport, Piste, Skipässe)!

 

 

Es muss in einer stürmischen Winternacht des Jahres 1986 gewesen sein...

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...bei Stromausfall, Kerzenlicht und einigen Flaschen Tequila, als Chris Banford und Mike Murray die Idee hatten, in Zermatt auf dem 3000 Meter hoch gelegenen Buckelpistenmekka Triftji einen Buckelpistenwettkampf für jedermann abzuhalten. Die 3000 Meter hatten es dann auch in sich: Stromausfall und somit Musik- und Kommunikationsausfall prägten die Geburt des ersten Triftji Bump Bash. Schliesslich wurde dann doch noch vor Pistenschluss unter den 25 Teilnehmern ein regulärer Sieger ermittelt, und alle fanden, dass eine Wiederholung dieses Anlasses eigentlich durchaus wünschenswert sei.

Seither wurden schon über ein Dutzend Triftji Bump Bashs durchgeführt. Die Teilnehmerzahl hat sich zwischendurch verfünf- bis -zehnfacht, und der Wettkampf hat sich auf drei Tage ausgedehnt, die familiäre Stimmung ist allerdings erhalten geblieben.
Das Triftji ist auf seinen 3000 Metern wahrscheinlich Europas beste Buckelpiste im April. Wir Organisatoren haben versucht, unserer Philosophie treu zu bleiben: das Triftji Bump Bash soll ein Plausch-Wettkampf sein, jedermann/frau soll teilnehmen dürfen, das Startgeld soll im Rahmen bleiben, und die Wettkämpfer sollen voll zum Zuge kommen, indem allen möglichst viele Fahrten eingeräumt werden.

 

 

Wie alles begann.

Jürg weigert sich, mitzuhelfen: "Auf 3000 Metern ohne organisatorische Erfahrung? Ihr seid ja verrückt! Ok, ein Stromaggregat organisiere ich Euch, aber das ist alles." Beim Rücktransport per Elektromobil fährt Jürg zu schnell in die Kurve, und 30 kg Stromaggregat kollern beim Friedhof über den Asphalt. Schaden: 2500.- Franken...

 
   

 

 

Beinahe Perfekt

Das organisierte Stromaggregat funktioniert nicht. Skip, für die Musik verantwortlich, organisiert Verlängerungskabel, das er von der Skilift-Bergstation hinunterzieht. Als sich der Wettkampf dem Ende neigt, sitzt er 400 Meter oberhalb des Starts neben der Skiliftspur und zwei Boxen und hört Musik.

 
   

 

 

Bump Bash & Schweizermeisterschaft

Während 2 Wochenenden ist das Triftji das Zentrum der Szene. Mit beklommener Begeisterung nimmt Chris von Jürg die Nachricht entgegen, dass auch die Schweizermeisterschaften im Triftji stattfinden - wäre die Organisation sonst zu stressfrei geworden?



   

 

 

Die Geburt der Mogul Murhpy gang.

Es hat Spass gemacht - doch was war es schon wieder, das Spass gemacht hat?

"The ultimate mogul course" wie Chris den Wettkampfhang nannte, entsprach in Bezug auf Steilheit und Länge den maximalen Bestimmungen des FIS-Reglements: 250 Meter lang und bis zu 35 Grad steil. Nicht selten hielt ein Wettkämpfer 50 Meter vor dem Ziel an, mit hängender Zunge und hängenden Armen. Und zum vierten Mal in Folge war der Montag danach ein wunderschöner Skitag, so dass sich kaum Helfer zum Abtransport einfanden. 4 Persönchen trafen am Abend mit hängender Zunge, langen Armen und einer Tonne Material nach einem langen Weg vom Zielraum über die Rote Nase, Hohtälli, Gornergrat in Zermatt ein.

Doch es hat Spass gemacht.

1989 ist auch das Geburtsdatum von Mad Mogul Murphy, dem bösartig dreinschauenden Buckelcartoon, der sich vor allem für die Skispitzen von unsicheren Buckelpistenfahrern interessiert.

 



   

 

 

Kuchenstück

Zwei Schlittenfahrer melden sich überraschenderweise am Start und rufen eine neue Tradition ins Leben, die später auf Lastwagenpneus und andere aufblasbare Gegenstände ausgeweitet wird. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr die Hunderter-Grenze an Teilnehmern überschritten.

   

 

 

Mogul Murhpy Gang

Ein Paraplegikerschlitten ist im Startfeld. Später stellt sich heraus, dass es sich um den populären Politiker Marc Sutter handelt (es erscheinen immer wieder Berichte in der Schweizer Illustrierten über ihn). Marc übersteht die Fahrt problemlos - allerdings bricht ein Ski unter seinem Schlitten.

Die Spezialpreise bestehen aus einem Holzbrettlein mit gravierter Plakette. Auf einige von ihnen hat Chris zusätzlich schöne Figuren aus Pfeifenputzern gesteckt. Der Preis für den ältesten Teilnehmer wird nicht abgeholt - ein wunderschön modellierter Rollstuhl. Um 19 Uhr läutet bei Jürg das Telefon: der älteste Teilnehmer ist am Apparat, gerne würde er den Spezialpreis abholen. 5 Minuten später erscheint der älteste Teilnehmer - es ist Marc Sutter - im Rollstuhl. Hinter dem Rücken reisst Jürg schleunigst den Pfeifenputzstengelrollstuhl vom Brettlein...

   

 

 

The Bump Bash & Slalom Smash

Nicht alle erinnern sich an die 1. Bump Bash Mega Party in der Triftbachhalle. Alle, die mitgemacht haben, erinnern sich allerdings an den Triftji Slalom Smash, initiiert von Denny Bohn, dem tätowierten Hippy-Original aus Kalifornien. Die Slalomstrecke glich nach dem Wettkampf der Buckelpiste.

Mit 50 Kilo schweren Schneezementsäcken hätte die Slalompiste gehärtet werden sollen. Der erste Sack entglitt Denny und einem Helfer auf dem halben Weg zum Start. Den zweiten hatten Ali, Chris und Jürg auf die Rote Nase transportiert. Chris wollte sich schnell ein Mars kaufen. Als er zurückkommt, sieht er Jürg und Ali mit grossen Augen talwärts schauen - kein Sack mehr zu sehen. Eine durch die Achtungsschreie aufmerksam gewordene Frau hatte Glück: sie war zu langsam beim Versuch, das 50 Kilo schweren Plastikgeschoss aufzuhalten.

Der Preis für die "schnellste Fahrt" ging an die Schneezementsäcke. Mit dem höchsten und weitesten jemals gesehenen Sprung verabschiedet sich Bernard Brandt als Sieger von seiner aktiven Karriere. Ein Photo ist wahrscheinlich heute noch in der North Wall Bar zu sehen.

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Aufblasbare Bierflaschen

Eine blinde Teilnehmerin mit Begleiter nimmt am Bump Bash teil, sowie zwei Verrückte auf riesigen, aufgeblasenen Tuborg-Werbeflaschen. Es wird ein "erster-Helikopter"-Wettbewerb durchgeführt. Der Andrang ist enorm, die Teilnehmer stehen Schlange, die Preisverteilung für das Bump Bash muss verschoben werden.

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Bump Bash Kaninchen

In der Märzausgabe des Penthouse erscheint ein Bericht über das Triftji Bump Bash. Autor ist Curd Lammerer, ein Teilnehmer über viele Jahre. Mad Mogul Murphy fühlt sich wohl zwischen den vielen beknospeten Buckeln.

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Überraschungs- Sieg

Das Triftji Bump Bash kannte in seiner 9-jährigen Das Triftji Bump Bash kannte in seiner 9-jährigen Geschichte erst 3 Sieger: Bernard Brandt, Petsch Moser und Jürg Biner. In diesem Jahr kam alles anders: Petsch litt noch unter dem Ausklang einer Grippe und schied früh aus, Bernard und Jürg waren nicht am Start. Damit war der Weg frei Ali Avdi, der vor 7 Jahren ohne skifahrerische Kenntnisse eine Anstellung im Hotel von Jürgs Eltern angenommen hatte. Nach Jürgs Silbermedaillengewinn an der Weltmeisterschaft 1989 hatte er nur noch ein Ziel vor Augen: "Das muss ich auch lernen". Bei seinen ersten drei Bump Bash Teilnahmen gewann Ali Avdi einmal den Preis der langsamsten und zweimal jenen der schlechtesten Fahrt. Doch: wo ein Wille, da ein Weg.

   

 

 

Bass-Boxen

Ehemalige Helfer dürften für folgendes Detail Interesse aufbringen: Chris hat die Stereoanlage 1996 untersuchen lassen, wir hatten irgendwelche Probleme. Die Helfer erinnern sich (ungern) an die vier grossen Bass-Boxen. "Man" hat herausgefunden, dass diese damals am Weltcup Dezember 1991 kaputtgegangen sein müssen. In anderen Worten: wir haben sie während Jahren samt zusätzlichem Verstärker und Stromquelle aufs Triftji hochgeschleppt, ohne dass sie mehr Sound als ein Autoradio hervorgebracht haben... Das motiviert doch zum Weitermachen!

   

 

 

Und sie waren vier...

Helfermangel: die anreisenden Helfer staunen nicht schlecht: "Was? Nur wir vier? Waren wir im vergangenen Jahr nicht mindestens zu zwölft?" Marco und Jürg besänftigen: "Keine Angst, es kommt noch der eine oder der andere, und im Notfall stellen wir die Zäune nicht auf." Not hilft denken, und das Glück hilft den Tüchtigen: dank guter Planung und gutem Wetter sind die 6 Helfer schneller und einfacher am Ziel als in der Vergangenheit.

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Die Sage von Stephen

Jahrelanger Helfer Stephen Häberli setzt sich eines guten Abends im Dunkeln aufs Fahrrad und fährt von St. Gallen los Richtung Zermatt. ("Eigentlich hätte ich früher abfahren wollen.")

Er übernachtet in einem Bahnhof und fährt am kommenden Morgen per Zug durch den Furkatunnel. Dass es auf der Walliserseite geschneit hat, beirrt ihn nicht. Ein bisschen müde erscheint er am ersten Helfertreffen.

Der Aufbau läuft rund, und Stephen hat Zeit, den frisch errichteten Zelthügel zu unterhöhlen. Leider findet er keinen Partner (keine Partnerin), die mit ihm eine Nacht im Schnee verbringen möchte.

"Der Wettkämpfer ist bereit - drei - zwei - eins - los." Die Zuschauer schauen nach oben, doch Stephen Häberli startet von unten: beladen mit Hotdogs und Glühwein für die Helfer am Start rennt er die Piste hoch. Die Zuschauer feuern ihn an, und Stephen erlangt in einem Streich die Preise für die langsamste und die komischste "Fahrt". Als Helfer kann man ihn in der folgenden halben Stunde nicht mehr gebrauchen - er ruht sich auf seine Zunge hockend aus.

Petsch Moser strippt an der siebten Megaparty und gibt seinen Abschied vom aktiven Wettkampfsport

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Erbsensuppe

Alles war gut; bis zu den Finalläufen. Unser alter Freund, das Wetter, dachte, eine eklige Nebelbank wolle beim Finallauf der Herren und Frauen dabei sein und miteifern. Da noch genug Zeit übrig war, warteten alle ohne bedenken, und warteten, und warteten. Auf einmal riss der Nebel auf und ein Loch mit blauem Himmel kam im weissen Nebel zum Vorschein. Alle machten sich bereit, bevor sich der Nebel zurückmelden konnte. "Racers Ready", sprach der M.C. über das Mikrophone - aber langsam - wo sind die Punktrichter??? Zu dieser brillanten Zeit, dachten die Punktrichter, dass jetzt der geeignete Zeitpunkt für einen kurzen Ausflug sei. (Wir warteten über eine halbe Stunde wegen diesem scheiss Nebel, konnten nicht mehr länger warten und dann fehlten die Punktrichter!) Als die Judges von Ihrem Ausflug zurückkamen und wieder in Ihren Stühlen sassen, hatte der Nebel in der Zwischenzeit die Sicht auf null reduziert.

Na ja, wir managten den Wettkampf zu Ende. Der Spass war da. Bis zum nächsten Jahr.

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15. TBB Jubiläum!
Wer hätte gedacht, dass wir nach 15 Jahren diesen Wahnsinn immer noch durchführen?!?

Es war ein fantastischer Wettkampf! Ungefähr 150 Teilnehmer genossen herrliche Pulverbuckel. Super Wetter (yes!), Atmosphäre (viele Zuschauer im Zielraum), Sparky's Hotdogs, the Mega Party zurück in der Triftbachhalle (live Band), und nicht zuletzt - eine fantastische Crew, die beim organisieren half.

Eine neue TBB Web Site!
Wenn ihr interessiert seid, könnt ihr in die alte TBB Website reinschauen. Hier findet ihr ein paar interessante Informationen, die es noch nicht geschafft haben, auf die neuen Seiten zu springen.

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16th TBB -
Mogul Murphy bricht aus !

Zum 16ten Mal strömen Buckelfreaks von überall (ausser von hinter dem Mond) nur (extra) fürs TBB nach Zermatt: 170 Teilnehmer melden sich bis Freitag an. Das Wetter und andere Götter sind uns und unserem Tun gut gestimmt. Zum Finale hin trübt sich die Sicht aber leider ein wenig - es könnte an den paar Schneeflocken in der Luft liegen, was aber die Stimmung (wie immer) nicht eindämmen kann. Jürg springt den höchsten Sprung seines Lebens. Gratulation!
Das Helferteam ist für dieses Jahr gewachsen (wir wollen das neue Jahrtausend so richtig gut beginnen), trotzdem schuften alle von recht früh bis sehr spät. Neu am TBB 2001: Fondue-Stangen und Glühwein am Infohaus (mmmh...).


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Weltrekord 1 - 37 in the Air

Das war ein Tag! Zu Beginn glaubte wohl niemand, dass das Ziel von 33 Buckelpistenfahrern, die sich in der Buckelpiste gleichzeitig in der Luft befinden, erreichbar sein wird. Unmöglich? Zu gefährlich für die Teilnehmer? Das Staunen wurde gross: nach einem halben Tag schaufeln, waren 48 Sprünge in der Piste, und 55 Leute fanden sich am Start ein. Auf dem Weltrekordfoto befanden sich 37 Leute gleichzeitig in der Luft.
Das Video (wmv/480kb)...
oder slowmotion (wmv477kb)...

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Weltrekordversuch 2
60 Buckelpistenfahrer gleichzeitig auf der Wettkampfpiste!
Ob das ein Weltrekord war? Wahrscheinlich schon! Geplant waren eigentlich mindestens 100 Fahrer. Leider wurde das Wetter schlechter und der Versuch auf Zeit musste nach dem Vorlauf des Tages danach angesetzt werden. Daher fanden sich nur noch 60 dem Wind und Nebel trotzende Freaks ein. Schade!
Nicht genug.. Aber der nächste Anlauf folgt!

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Weltrekord 3
Mindestens 100 Fahrer buckeln gleichzeitig die Wettkampfpiste hinunter!
Ob das gut ausgeht? Buckelpistenfahren ist ja schon schwierig genug. Und dann so viele, so eng aufeinander?!?
Kein Problem

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Bump Bash Extreme
Massenstart nur für die Cracks, die davonrasen um den Sieg unter sich auszumachen. Den hinteren Fahrern geht es darum, das Finisher-Diplom zu erlangen, indem sie die 500 Meter Buckelpiste ohne Anhalten durchstehen...

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